Nachdem wir den Norden Neuseelands kennen und lieben gelernt haben, ging es für uns mit der Fähre auf die Südinsel. Hier verbrachten wir 1,5 Monate und umrundeten die Insel bei einem Roadtrip. Von wunderschönen Sandstränden über eisige Gletscher bis zu riesigen Walen in ihrer natürlichen Umgebung haben wir dabei so Einiges gesehen…
Unsere Roadtrip-Route:
Etappen:
- 1. Nelson & Abel Tasman National Park
- 2. Murchison – Hokitika – Paparoa National Park – Franz Josef und Fox Glacier – Mount Aspiring National Park – Haast
- 3. Wanaka – Queenstown & Milford Sound
- 4. Lake Tekapo & Aoraki/Mount Cook National Park – Christchurch
- 5. Kaikoura – Picton
Strecke insgesamt: ca. 1.765 km
Längste Fahrtstrecke an einem Tag: ca. 250 km / 3:15 h (Queenstown – Lake Tekapo)
Etappe 1: Nelson, Kaiteriteri & der Abel Tasman National Park
Fahrtstrecke: ca. 145 km / 2:00 h (Picton – Nelson)
Unterkünfte: Airbnb „Home & Views“ in Marybank. Absolutes Traumhaus: modern, geräumig, wunderschöne Aussicht auf das Meer und die Abel Tasman Halbinsel, dazu super nette Gastgeber. Für unsere Tochter war es ein Paradies: Kinderzimmer, ein extra Bereich im Wohnzimmer mit Kinderküche, Puppenhaus, Eisenbahn und zahlreichen weiteren Spielsachen und ein kleiner Garten mit Trampolin, Schaukel und Sandkasten.
Airbnb „Corokia Villa“ in Richmond. Großer Garten, Kinderzimmer mit Spielsachen, zwei weitere Schlafzimmer, große, moderne Küche – alles was du für einen gemütlichen Aufenthalt als Familie brauchst. Das Haus liegt in einer ruhigen Wohngegend, du bist aber trotzdem schnell im Zentrum mit Einkaufsmöglichkeiten usw. Wir fühlten uns bei unserem längeren Aufenthalt sehr wohl.
Von Picton aus (Anlegestelle der Fähre zwischen Neuseelands Nord- und Südinsel) ging es für uns direkt weiter nach Nelson. Hier blieben wir zwei Wochen, um wieder etwas Ruhe und entspannte Familienzeit in unseren Weltreisealltag zu bringen. Der Ort liegt unweit des bekannten Abel Tasman National Parks.
Hier haben wir uns in Nelson besonders wohlgefühlt:
- Tahunanui Beach: Ein weitläufiger Strand perfekt zum Spazieren und Spielen. Außerdem kannst du Flugzeuge im Endanflug auf Nelson aus der Nähe beobachten. Highlight für unsere Tochter war der große, kreativ gestaltete Spielplatz. Auch viele andere Freizeitangebote finden sich vor Ort.





- Rabbit Island: Du fährst durch einen Wald bis sich direkt davor ein riesiger, breiter Sandstrand eröffnet. Unter der Woche und außerhalb der Ferienzeiten waren wir hier fast allein unterwegs. Achtung: das Areal ist nur bis 20:00 Uhr für Fahrzeuge geöffnet (kein Camping etc. erlaubt).





- Old Factory Corner: The Grape Escape hat uns als Café besonders gut gefallen (toller Außenbereich mit Spielplatz, große Kuchenauswahl). Nebenan gibt es auch einen kleinen Connings Food Market (u. a. „richtiges“ Brot und Baguette, Produkte lokaler Farmer), GoodFor Unverpackt-Laden, eine Gärtnerei uvm. Ein Besuch zum Schlemmen und Einkaufen frischer Lebensmittel lohnt sich.




- Founders Heritage Park: Ein Besuch des Heritage Parks fühlt sich an wie ein Ausflug in die Vergangenheit: von den Gebäuden bis zu Reisebussen, Eisenbahn, Feuerwehr und sogar einem Flugzeug, erinnert alles an frühere Zeiten und das Leben im damaligen Nelson. Highlights für Kinder sind z. B. der Spielplatz direkt neben dem Café, eine kleine Roller- bzw. Skatebahn (Equipment selbst mitbringen) und eine Fahrt mit der nostalgischen „Founders Express“ Eisenbahn (leider bei unserem Besuch wegen Umbauarbeiten geschlossen). Außerdem gibt es im Park einige kleine Shops und lokale Künstler. Guter Ort für einen Spaziergang, du solltest nur die Öffnungszeiten beachten, denn der Park schließt am späten Nachmittag.





Als Familie unterwegs im Abel Tasman National Park
Im Abel Tasman National Park gibt es Wanderrouten für fast jeden, vom 20-minütigen Spaziergang bis zur mehrtägigen Wanderung mit Übernachtung. Wir sind aufgrund unserer Unterkunft in Nelson vom südlichen Parkeingang in Mārahau gestartet. Vom Parkplatz aus erreichst du zum Beispiel den wunderschönen Porter’s Beach in nur 20 bis 30 Minuten, ein perfekter Ausflug mit kleinen Kindern. Wir waren dort bei Ebbe stundenlang spazieren, haben Muscheln „gesucht“ (sie sind überall) und am Strand gespielt.









Richtig toll fanden wir auch die Kajak-Touren! Leider war Ava zu dem Zeitpunkt noch etwas zu klein, um bei den Touren (meist am Morgen) länger durchzuhalten, deshalb haben wir lieber ein Sit On-Kajak am Kaiteriteri Beach gemietet. Falls deine Kinder schon etwas älter sind, könnt ihr die Natur bei verschiedenen Bootstouren erkunden und mit Glück sogar Robben oder Delfine sehen.




Auf der nächsten Seite geht es weiter in Richtung Süden inklusive familienfreundlichen Wanderungen, Gletschern und den Traumdestinationen des Südens: Wanaka, Queenstown und Milford Sound…
