Wir sind inzwischen seit drei Monaten auf Weltreise (kommt uns übrigens eeewig vor) und meine Updates lassen manchmal etwas auf sich warten oder sind nicht so umfangreich wie ich es gern hätte… Woran liegt es? Seit wir unterwegs sind, haben wir definitiv mehr Quality Time als Familie und nutzen die Zeit auch für Dinge wie Malen, Kreuzworträtsel lösen oder Ukulele spielen (mehr dazu später). 🤣 Dank Australien und Neuseeland hat sich außerdem ein neues Muster eingeschlichen: mein Telefon ist kein Dauerbespaßer mehr.
Quality Time statt Smartphone-Zombies
Eins der ersten Dinge, das mir in Australien so richtig positiv aufgefallen ist, war das „Fehlen“ von Smartphones im Stadtbild. In Cafés und Restaurants unterhalten sich Familien und Freunde einfach – ohne dass auch nur ein Telefon zu sehen ist. Irgendwie traurig, dass wir zu Hause so oft vor dem Bildschirm kleben oder das Smartphone zumindest ganz in der Nähe ist, damit man bloß erreichbar ist. Das habe ich mir tatsächlich abgewöhnt und auch meinen Laptop hole ich nur alle paar Wochen mal raus. Blöd nur wenn man auf Weltreise ist und quasi alle sozialen Kontakte online stattfinden. Mehr Smartphone-freie Zeit bedeutet nämlich leider auch wenig Zeit für Nachrichten, Instagram oder Blogbeiträge. Falls ich mich also seltener melde, sorry. Ich versuche trotzdem jeden Tag ein paar kleine Eindrücke auf Instagram zu posten, um euch alle gemeinsam ein bisschen mitzunehmen. Die Kamera wird unterwegs nämlich sehr viel häufiger benutzt als zu Hause (und so muss das Smartphone doch immer dabei sein).
Stürmischer Alltag & optimiertes Weltreise-Gepäck
Obwohl wir regelmäßig wunderschöne Ausflugsziele und Momente posten, ist der Alltag auf Reisen manchmal genauso unspektakulär wie zu Hause. Wäsche waschen, irgendeine Art von Routine hinbekommen und die niemals endende Frage „Was essen wir heute?“ gehören am anderen Ende der Welt ebenfalls dazu. 😉 Gerade erleben wir außerdem das wechselhafte Sommerwetter auf Neuseelands Nordinsel. Zum Valentinstag gab es für uns einen Wetteralarm der höchsten Stufe. Regen und Stürme ziehen über uns hinweg. Wir sind bisher zum Glück von Hochwasser und Erdrutschen verschont geblieben, südlich und nördlich von uns wurden aber in vielen Distrikten lokale Notlagen ausgerufen. Für uns bedeutet das gerade, dass Ausflüge sich in Grenzen halten und wir etwas mehr Normalität in unserem zu Hause auf Zeit erleben.
Auch aus solchen Gründen finde ich es übrigens wichtig auf einer längeren Reise mit Kind (wie unserer Weltreise) schöne Unterkünfte zu buchen! Du weißt nie wann du für ein paar Tage zu Hause festsitzt, sei es durch schlechtes Wetter, Krankheit oder sonstige unerwartete Umstände. Die Preise sind vielleicht etwas höher, aber du gewinnst so viel Lebensqualität! Oli teilt ja regelmäßig seine Tipps, wie wir bei Reisebuchungen trotzdem sparen, egal ob Cashback, vergünstigte Gutscheine oder Kreditkartenpunkte. So lohnt es sich am Ende fast immer die schönere Unterkunft zu buchen. Und wo wir gerade bei den Tipps sind: nach drei Monaten auf Weltreise habe ich drei Tops und Flops in unserem Gepäck gefunden. 😉
Die allerbesten Ideen im Weltreise-Gepäck waren:
- Reisewäscheleine & Waschmittel-Blätter (Werbung*): Ja, ernsthaft. Damit hast du die Möglichkeit überall zu Waschen und nebenbei weniger Gepäck. Beides super klein und leicht im Koffer, keine Flüssigkeiten, die auslaufen können und kaum Müll.
- XXL-Waschtasche (Werbung*): Egal ob Cremes, Make-Up, Zahnbürsten, Sonnencreme, … In diese Tasche passt einfach alles. Ich nehme sie mit einem Griff aus dem Koffer und habe alles dabei, kann die Tasche sogar aufhängen und weiß immer, wo alles ist. Hält bei mir auch zuverlässig trotz täglicher Benutzung.
- Adapter für Elektrogeräte (Werbung*): Die Aufsätze unseres Adapters passen in fast allen Ländern und können einfach ausgetauscht werden. Elektrogeräte werden schnell und zuverlässig geladen, auch Laptops (ist bei anderen Adaptern nicht immer der Fall). Wird ebenfalls seit Monaten täglich genutzt und tut sein Ding.
Das wiederum hätte ich auch zu Hause lassen können:
- Spielsachen: Es gibt unterwegs immer etwas Interessanteres und Besseres als das, was man schon hat (kennt man von zu Hause ;)). Hier und da kauft man noch etwas und schon ist der halbe Koffer voller Spielsachen, die zu 90% unbenutzt mitreisen. Viele unserer Ferienhäuser haben außerdem Spiele oder sogar Kinderzimmer. Ich hätte also getrost fast alles zu Hause lassen können. Einzige Ausnahmen: Pixie Bücher und diese Rätsel-Blöcke (Werbung*).
- Schuhe: Klar brauchst du unterwegs Schuhe, aber wir haben trotz sparsamen Packens zu viele dabei! Ein Paar Turnschuhe und ein Paar Sommerschuhe plus Badeschuhe reichen vollkommen – auch für’s Kind.
- TravelSafe: Wer es nicht kennt: eine spezielle Tasche zum Abschließen und sicheren Befestigen von Wertsachen. Wir haben sie bisher nie benutzt, gleichzeitig nimmt sie Platz und Gewicht im Gepäck in Anspruch. Für Reiseländer mit höherem Diebstahlrisiko oder für einfachere Unterkünfte könnte der Safe sinnvoll sein, für uns lohnt sich das Mitnehmen bisher gar nicht.
Das Beste zum Schluss: Top 3 der Dinge, die wir unterwegs gekauft haben
- Zirkuszelt von Ikea: Begleitet von Stoff-Gemüse, Malkasten und XXL-Papierrolle. Ava und Oli sind bei Ikea eskaliert als wir in Neuseeland angekommen sind. Drei Monate ohne Flug fühlen sich für uns scheinbar schon an als würden wir uns dauerhaft niederlassen… Irgendein Ferienhaus-Besitzer wird am Ende unserer Zeit in Neuseeland ein gut ausgestattetes Kinderzimmer haben.
- French Press & Gemüseschäler: Küchengeräte, die uns in den Wahnsinn getrieben haben. Nachdem wir zu oft versucht haben mit stumpfen Messern Kartoffeln etc. zu schälen, haben wir 2 Dollar investiert und schonen seitdem unsere Nerven. Die French Press liefert uns zuverlässig Kaffee, denn die verschiedenen Geräte in den Unterkünften verlangen jedes Mal nach anderen Kaffeepads, -kapseln oder -bohnen. Nervig und auf Dauer auch teuer.
- Ukulele: Wer Oli kennt, weiß: Dieser Mann braucht immer ein Projekt. Was soll ich sagen… Wir sind jetzt stolze Ukulele-Besitzer (gab es für 20 Dollar in der Spielwarenabteilung) und eventuell werdet ihr zukünftig Opfer von Olis neuen musikalischen Talenten. 😉







Viele Grüße aus dem stürmischen Neuseeland und bis bald 🙂
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