Etappe 2: An der Westküste entlang nach Süden
Fahrtstrecken:
- Nelson – Murchison: ca. 120 km / 1:30 h
- Murchison – Hokitika: ca. 200 km / 2:45 h
- Hokitika – Franz Josef / Waiho: ca. 135 km / 2:00 h
- Franz Josef / Waiho – Haast: ca. 145 km / 2:00 h
Unterkünfte:
- Grand Suites Murchison. Falls du durch diese Gegend fährst, ist das Motel absolut zu empfehlen! Sehr moderne, saubere und geräumige Zimmer. Hier hätten wir uns auch für mehr als eine Nacht wohlgefühlt, was bei Motels ja eher selten der Fall ist.
- Shining Star Beachfront Accomodation. Paradies für Familien in Hokitika. Die rustikalen Zimmer sind in kleinen Hütten angeordnet und bieten einfachen Standard. Schön ist die Anlage, denn die Häuser liegen direkt am Strand, es gibt einen Spielplatz und Tiere (Alpakas, Ziegen, Hühner plus frei lebende Kaninchen und Vögel überall). Die Ziegen durfte unsere Tochter sogar füttern (das Futter haben wir an der Rezeption erhalten). Außerdem war das Personal super freundlich. Weiteres Highlight: direkt auf der anderen Straßenseite kannst du abends (kostenfrei) unzählige Glühwürmchen leuchten sehen!
- Scenic Hotel Franz Josef. Idealer Ausgangspunkt für Wanderungen, Helicopterflüge usw. rund um den Franz Josef Gletscher. Wir hatten ein Executive Zimmer mit Balkon und tollem Bergblick (kostenfreies Upgrade). Frühstück war nicht so toll und es sind viele Busreisegruppen im Hotel (hat uns aber für eine Nacht nicht gestört).
- Unser Motel in Haast war nichts Außergewöhnliches und wir waren nur zum Schlafen da bevor die Fahrt weiterging.
Bevor ich zu den Ausflugstipps entlang der Westküste komme eine kurze Warnung: die lästigen Sandflies waren bei unserer Reise im März/April in Höchstform und haben uns regelmäßig zerstochen. Benutze unbedingt Insekten-/Mückenspray, um halbwegs verschont zu bleiben!
Action in traumhafter Naturkulisse rund um die Buller Gorge
Hier wurde unser eher lauffaules Kind zum Abenteurer! Bei unserem Ausflug zur Buller Gorge Swingbridge ging es zuerst über die mit 110 Metern längste Hängebrücke Neuseelands. Dabei überquerst du den Bullar Gorge River und kannst von oben einen Blick auf das klare Wasser werfen.
Anschließend wanderten wir den Loop Track (ca. 15 bis 30 Minuten) entlang und bogen dazwischen noch auf einen weiteren, etwas abenteuerlicheren Waldweg ab. Zwischendurch befindet sich auch der Treffpunkt für die Jetboat-Touren, die du hier machen kannst. Der Spaziergang durch den Wald war schön, unsere Tochter liebte das Klettern über Wurzeln und Steine, allerdings gab es kein „Highlight“ am Ende des Wanderweges. Wer also nicht nur durch die Natur stapfen möchte, kann auf dem Loop Track bleiben und direkt zum Picknickbereich und dem Start der Zip Line Abenteuer gehen.
Das Highlight war für uns die Möglichkeit, dank der Tandem Comet Line gemeinsam mit unserer dreijährigen Tochter die 160 Meter lange Zipline hinabfahren zu können. Diese Gelegenheit gibt es für kleine Kinder so gut wie nie! Alternativ kannst du auch einfach über die Hängebrücke zurückgehen.








Paparoa National Park
Unsere Lieblingswanderung mit Kleinkind war definitiv die Wanderung zum Pororari Lookout. Die Natur ist einfach atemberaubend und erinnert an eine Filmkulisse: hohe Felswände, dicht bewachsen mit grünen Palmen und Farnen, dazwischen der Pororari River. Die Wanderung führt immer am Fluss entlang, der Weg ist auch für kurze Kinderbeine bequem zu schaffen (ohne Hindernisse, Höhenunterschiede usw.) und für eine Strecke brauchst du nur ca. 20 Minuten. Vom Lookout aus kannst du sogar weiter wandern, es gibt verschiedene längere Wege mit einer Dauer von 2,5 bis zu 5 Stunden. Wir sind einfach den Weg zurück zum Parkplatz gelaufen.



Die kurze Wanderung zu den Pancake Rocks eignet sich ebenfalls sehr gut für Familien, denn sie ist eher ein Spaziergang und sogar mit Kinderwagen machbar. Entlang des Rundwegs findest du zahlreiche traumhafte Aussichtspunkte mit Blick auf die Felsformationen im „Pancake-Look“ und nach etwa 20 Minuten kommst du wieder am Startpunkt an.
Ein kürzerer zusätzlicher Rundweg nach der Hälfte der Strecke hält noch einmal besonders tolle Perspektiven bereit, dort musst du allerdings ein paar Treppen steigen (nicht kinderwagen- bzw. rollstuhlgeeignet). Die beeindruckenden Blow Holes, die dich hier erwarten, haben wir auch bei Flut nicht beobachten können, die Wellen waren leider zu schwach. Bei rauer See kannst du aber zuschauen wie das Wasser wie eine Fontäne über die Felsen sprüht.
Dafür haben wir bei unserem Besuch richtig viele Hector Delfine gesehen! Diese Delfinart lebt nur hier, das Erlebnis ist also wirklich besonders. Es war mein absolutes Highlight zuzuschauen wie die Tiere in Gruppen immer wieder ihre Flossen über der Meeresoberfläche zeigen und entlang der Küste schwimmen. Ich hätte ewig stehenbleiben können und auch unsere Dreijährige hat die Delfine mühelos erkannt.








Traumkulisse an den Gletschern der Westküste
Am Franz Josef Gletscher haben wir am nächsten Tag eine ca. einstündige Wanderung gemacht, die auch für unsere Dreijährige leicht zu schaffen war und gute Sicht auf den Gletscher bot, wenn auch nur aus der Ferne. Vom Franz Josef Glacier Parkplatz aus sind wir zuerst den Sentinel Rock Walk (ca. 600 Meter bergauf) gegangen. Der Endpunkt ist eine Aussichtsplattform mit Blick auf den Gletscher, den Waiho River und die Wasserfälle rundum. Danach ging es zum Forest Walk Viewpoint (ca. 1,4 km, kaum Steigungen). Wie der Name schon vermuten lässt, führt der gut befestigte Weg durch den Wald bis zum Punkt, an dem der Gletscher vor langer Zeit, nämlich 1908, endete. Heute ist vergleichsweise wenig übrig und wie an vielen Orten zieht sich das Eis auch am Franz Josef Gletscher leider immer weiter zurück. Am Forest Walk Viewpoint genießt du einen ähnlichen Landschaftsblick wie am Sentinel Rock, nur von weiter unten.
Über den Gletscher fliegen übrigens im Minutentakt Helicopter. Die idyllische Wander- und Naturatmosphäre stören die permanenten Rundflüge etwas, aber wir haben gehört, dass die Landung auf dem Gletscher spektakulär sein soll. Falls du eine der Touren buchen willst, kannst du z. B. im Ort Franz Josef / Waiho starten. Auch wenn du Deutsche treffen möchtest, scheinst du hier richtig zu sein. Bei unserem Besuch hat gefühlt das halbe Dorf deutsch gesprochen. 😅
Für uns ging es anschließend weiter in Richtung Fox Glacier. Dieser ist noch etwas größer als der Franz Josef Gletscher, allerdings kommst du auch hier nicht so einfach so nah heran. Einen sehr guten Blick hast du vom Fox Glacier Viewpoint an der Gillespies Beach Road. Damit haben wir uns auch begnügt und sind von dort weiter in Richtung Haast gefahren.




Zwischenstopp an der Ship Creek
Kurz vor Haast befindet sich an der Küste die Ship Creek. Dort kannst du entweder einen Wanderweg durch die Dünen zum Dune Lake Lookout wählen oder auf dem Swamp & Forest Walk das grüne Sumpfgebiet erkunden – oder beides. Wir sind den Waldweg entlang spaziert und haben dabei zahlreiche Kahikatea Bäume gesehen. Alles war wunderbar grün, ruhig und windstill. Am Strand wehte hingegen ein starker Wind, so dass wir den Dünenweg weggelassen und nur kurz am Strand entlang spaziert sind. Highlight für unsere Tochter war der Aussichtsturm, den du per Leiter erklimmen kannst. Von oben hast du einen traumhaften Rundumblick auf die vielfältige Landschaft.





Wasserfälle und Flüsse rund um den Mount Aspiring National Park
Auf der Fahrt in Richtung Wanaka haben wir an einigen Wasserfällen und Flüssen gehalten:
- Roaring Billy Falls: Ein kurzer Spaziergang durch den Wald bringt dich zum Flussbett des Haast Rivers. Von dort hast du einen guten (aber etwas entfernten) Blick auf den Wasserfall und die umliegenden Berge. Unsere Tochter fand es außerdem super über die Steine zu klettern und sie in den Fluss zu werfen. Im Wald lauerten auch hier wieder viele Sandflies, Insektenschutz nicht vergessen!
- Fantail & Thunder Creek Falls: Ebenfalls über einen kurzen Spaziergang vom (sehr kleinen) Parkplatz aus zu erreichen. An den Thunder Creek Fall kommst du dank einer Treppe zum Fluss hinunter und damit etwas näher an den Wasserfall heran.
- Blue Pools: Das Positive zuerst: das Wasser an den Blue Pools ist wirklich richtig blau und kann entweder von der Hängebrücke aus oder beim Baden genossen werden. Die Berge und der Wald ringsherum bieten einen tollen Kontrast zum Fluss. Der Fußweg von etwa einer Stunde (Hin- und Rückweg komplett) ist auch leicht zu schaffen, allerdings etwas eintönig. Warum ich von dem Ort nicht ganz so begeistert bin: es war echt überlaufen. Auf dem Weg gab es keine 2 Minuten ohne andere Menschen zu treffen und auf der Hängebrücke kurz stehenzubleiben verursachte direkt einen Mini-Stau. Ähnliche Landschaften hatten wir an anderen Stellen schon ohne den Besucheransturm gesehen. In meinen Augen hat sich der Zwischenstopp deshalb nicht gelohnt. Wahrscheinlich war unsere Ankunftszeit (Mittag/früher Nachmittag) aber Teil des Problems.
- Es gibt zahlreiche weitere Aussichtspunkte und Wanderstrecken zwischen Haast und Wanaka. Einige haben wir aus Zeitgründen ausgelassen, andere waren für uns mit dreijährigem Kind noch zu weit. Bist du mit älteren Kindern oder Erwachsenen unterwegs, kannst du hier aber richtig tolle Touren mit traumhaften Kulissen erleben.












Etappe 3: Der Süden von Wanaka bis Milford Sound
Fahrtstrecken:
Haast – Wanaka: ca. 140 km / 2:00 h
Wanaka – Queenstown: ca. 70 km / 1:00 h
Unterkünfte:
Airbnb „Rowley Delight“ Wanaka. Eine Reihenhaussiedlung, in der alle Häuser als Ferienunterkunft vermietet werden. Modern, gut gelegen, sauber und komfortabel. Würden wir für kürzere Aufenthalte wieder buchen.
Airbnb in Queenstown. Ruhig in einer Einfamilienhaussiedlung gelegen (abgesehen vom Flugverkehr) und trotzdem bist du mit dem Auto schnell an Supermärkten, Restaurants und im Stadtzentrum. Das Haus war groß genug für zwei Familien (jeweils drei Personen), wohnlich und hatte einen abgezäunten Garten mit Whirlpool.
Wunderschönes Wanaka
In Wanaka haben wir uns richtig wohlgefühlt. Der Ort wird manchmal schon als „nächstes Queenstown“ bezeichnet, denn es siedeln sich gerade viele Menschen hier an. Im Zentrum findest du eine vielfältige Gastroszene mit Restaurants, Cafés und verschiedensten Getränke- und Snackständen, bei denen Geschmack und Angebot echt gut sind. Das Schönste ist wie so oft in Neuseeland die Landschaft. Der Lake Wanaka ist riesig und wird von einem beeindruckenden Bergpanorama umgeben.
Outdoor-Fans sind in Wanaka gut aufgehoben: Wandern, Wassersport, Skifahren, Angeln, … gefühlt ist in Sachen Sport und Bewegung alles möglich. Zufällig sind wir an den Koppeln des Wanaka Horse Trackings vorbeigekommen und haben uns die Pferde angeschaut. Eine Tracking Tour in dieser Umgebung ist sicher auch traumhaft. Die Pferde waren jedenfalls sehr aufgeschlossen und neugierig genug uns nacheinander zu begrüßen.
Unsere Tochter fand natürlich auch die Spielplätze interessant. Glücklicherweise liegen zwei davon direkt am Lake Wanaka mit bester Aussicht auf den See. Der Wanaka Rotary Playground befindet sich zum Beispiel ca. fünf Gehminuten vom bekannten „Wanaka Willow Tree“ entfernt und einen weiteren großen Spielplatz gibt es am gegenüberliegenden Ufer der Bucht in Richtung Marina. Highlight dort ist die riesige Dinosaurier-Rutsche.







Ein verrücktes aber spannendes Ausflugsziel ist das National Transport & Toy Museum. Dort findest du eine unfassbare Menge an Spielsachen, historischen Fahrzeugen vom PKW bis zur Feuerwehr oder auch Flugzeuge, die zum Teil begehbar sind. Es fühlt sich ein bisschen wie ein Streifzug durch Opas Garage an – nur im viel größeren Stil. Im Außenbereich gab es außerdem kleine Pedal Cars für Kinder und große Wägen mit Tretantrieb für Erwachsene. Für den Besuch solltest du (je nach Interesse) auf jeden Fall ein paar Stunden einplanen.





Action mit Bergpanorama in Queenstown
Schon die Anfahrt nach Queenstown ist wunderschön: hohe Berge, grüne Wälder und der riesige Lake Wakatipu begrüßen dich während du die Serpentinen der Arrow Junction hinunterfährst. Der Arrow Junction Lookout ist übrigens ein lohnenswerter kurzer Zwischenstopp für einen ersten Blick in Richtung Queenstown. Oder du wanderst wie wir zum Crown Range Summit in der Pisa Conservation Area. Fairerweise muss ich sagen, dass nur Oli es bis zum Gipfel geschafft hat, weil unsere Tochter auf halber Strecke keine Lust mehr auf Wandern hatte. Auch das gehört im Reisealltag mit kleinen Kindern manchmal dazu. Wir konnten trotzdem alle einen guten Blick auf die umliegenden Berge, Queenstown und sogar die anfliegenden Flugzeuge werfen.
Wenn du wie wir mit Kindern nach Quuenstown reist, solltest du der Country Lane einen Besuch abstatten. Kleine lokale Unternehmen haben sich dort zusammengeschlossen und bieten neben Shops, Cafés usw. auch tolle Kurse zum Mitmachen an. Kinder können zum Beispiel basteln, schauspielern oder imkern. Wir haben außerdem sehr gut im Sundays Restaurant gegessen und unsere Tochter konnte sich im Spielbereich des Gartens neben einer Wiese mit Pferden und Ziegen austoben.






Abenteuerwelt für Groß & Klein
Queenstown ist dank seiner Landschaft prädestiniert für Action in der freien Natur. Hier kannst du dich so richtig austoben, egal ob an Land, im Wasser oder in der Luft.
Zu unserem Programm gehörte z. B. die Skyline Luge. Die Fahrtstrecken liegen inmitten der Ben Lomond Scenic Reserve. Zuerst geht es mit der Seilbahn nach oben zur Aussichtsplattform mit Restaurant. Von dort aus führt ein Fußweg zum Start der Luges, für jede weitere Abfahrt bringt dich ein Sessellift wieder nach oben. Bei unserem Besuch im März 2026 gab es zwei Strecken, eine dritte wurde noch gebaut. Es war ziemlich voll, deshalb hat uns die Luge Strecke in Rotarua (Nordinsel) etwas besser gefallen. Spaßfaktor und tolle Aussicht sind aber natürlich auch in Queenstown gegeben. Beeindruckend war auch der Blick auf die vielen Paraglider aus nächster Nähe. Zusätzlich gibt es Mountainbike Trails und Wanderwege.





Absolut empfehlen würden wir eine Fahrt mit Jet Booten auf dem Shotover River. Sogar die Kinder (3 und 6 Jahre) konnten dabei sein und hatten richtig viel Spaß. Nebenan haben wir anschließend bei Canyon Brewing den Nachmittag bei Live-Musik und Snacks in den gemütlichen Sitzsäcken verbracht während die Kinder im Garten spielen konnten – tolle, entspannte Atmosphäre.
Oli und sein Kumpel haben außerdem eine Rafting Tour auf dem Shotover River gemacht und fanden es richtig cool. Allein die Busfahrt zum Startpunkt war dank enger, kurviger Gravel Road und der tiefen Schlucht nebenan ein Adrenalinkick. 😄 Das Rafting selbst (inklusive Stromschnellen, traumhafter Kulisse entlang des Canyons und einem 170 Meter langen Tunnel) war natürlich auch ein Highlight. Bei der Tour gelten u. a. Alters- und Gewichtsbeschränkungen und du brauchst ein gewisses Level an Fitness und Abenteuerlust.
Entspannung in der Natur
Bei schönem Wetter lohnt sich natürlich auch ein Spaziergang am Lake Wakatipu. Dabei kannst du das Stadtzentrum von Queenstown mit seinen Shops und Restaurants erkunden, die Zeit am Stadtstrand oder Spielplatz genießen und natürlich auch diverse Bootstouren von entspannt bis actionreich buchen.
Uns hat der Queenstown Garden sehr gut gefallen. Hier kannst du einen gemütlichen Spaziergang durch den Park machen, die Ruhe genießen oder dich nebenan in der Eishalle, auf dem Tennisplatz oder auf der „Bowling Bahn“ (im Außenbereich, uns hat es eher an Boccia erinnert) sportlich betätigen.





Ein besonderes Erlebnis für die Kinder war die Fahrt durch die Deer Park Heights Queenstown. Das große Gelände befährst du mit dem eigenen PKW und kannst unterwegs an vielen Stellen Tiere füttern oder beobachten und zahlreiche Herr der Ringe Drehorte sehen. Wir haben Rotwild, Ziegen, Schafe, Maultiere, Lamas, Highland Rinder und Kunekune Schweine gesehen.






Drei lohnenswerte Ausflugsziele rund um Queenstown
Ziemlich touristisch, aber trotzdem schön ist Arrowtown, ein kleiner Ort nördlich von Queenstown. Eigentlich konzentriert sich alles auf eine Straße, an der sich Cafés und Restaurants aneinanderreihen. Daneben gibt es kleine Shops und ein Museum. Besonders ist die Atmosphäre: durch die gut gepflegten, älteren Steinhäuser wirkt die Straße fast schon historisch im Vergleich zu den modernen Wohnhäusern der umliegenden Orte.
Auch das Gibbston Valley ist mit dem Auto schnell von Queenstown aus zu erreichen. Entlang der Straße reiht sich ein kleines Weingut an das nächste, viele mit Restaurants. Es gibt von Queenstown aus sogar Weintouren, bei denen du mit einem Bus zu verschiedenen Weingütern gebracht wirst und an Degustationen teilnehmen kannst ohne dir um die Rückfahrt Gedanken zu machen.
Etwa eine Stunde von Queenstown entfernt liegt Glenorchy, ein kleiner Ort inmitten der Bergwelt des Südens und Ausgangspunkt vieler Wanderungen. Wir haben hier einen gemütlichen Nachmittag mit leckerem Eis und Spaziergang am Isengard Lookout (einer der zahlreichen Herr der Ringe Drehorte in der Gegend) verbracht. Traumhafte Natur umgibt dich aber fast überall in dieser Gegend, zum Beispiel bei einer Wanderung entlang der Glenorchy-Paradise-Road.






Milford Sound: So wird es auch mit kleinen Kindern ein Highlight
Milford Sound ist wahrscheinlich eins der bekanntesten Highlights von Neuseeland. Leider ist die Anfahrt ziemlich langwierig: von Queenstown aus brauchst du locker 4 Stunden mit dem Auto und selbst mit Übernachtung in Te Anau sind es dank Serpentinen usw. noch fast 3 Stunden Fahrt – pro Strecke. Hotels oder Campingplätze in Milford Sound selbst sind rar und eher teuer. Für uns waren das alles keine attraktiven Optionen und wir hatten uns schon mit dem Gedanken angefreundet Milford Sound nicht zu sehen.
Dann haben wir doch noch eine Variante gefunden, die nicht nur Zeit spart, sondern gleichzeitig ein besonderes Erlebnis ist: ein Scenic Flight (Rundflug) von Queenstown nach Milford Sound und zurück. Wir sind morgens 8:00 Uhr mit True South Flights abgeflogen und waren mittags gegen 12:30 Uhr zurück.
Natürlich war auch die bekannte Bootsfahrt über den Fjord mit Pure Milford dabei, auf der wir die Wasserfälle aus der Nähe sehen konnten. Auch ein paar New Zealand Fur Seals (Robben) haben sich blicken lassen. „Leider“ war es vor unserer Fahrt tagelang sonnig und trocken, so dass die Wasserfälle verhältnismäßig klein waren.
Unser Highlight war aber definitiv der Flug mit wunderschönem Blick über Queenstown, den Lake Wakatipu, die umliegenden Berggipfel und Gletscher und natürlich den Fiordland National Park.











Auf der nächsten Seite führt unser Roadtrip über den Lake Tekapo, Christchurch und Kaikoura zurück in den Norden nach Picton. Highlights sind z. B. Stargazing Touren, der Mount Cook National Park und eine Whale Watching Tour…
